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Spion inside? Edward Snowden lehnt iPhone ab
// TechStage
„Edward Snowden würde niemals ein iPhone benutzen. Er hat ein ganz normales, einfaches Handy", sagte der Anwalt des Whistleblowers kürzlich in einem Interview. „Im iPhone steckt eine spezielle Software, die sich ohne zutun des Nutzers aktivieren kann und Informationen über ihn sammelt. Deswegen will er dieses Smartphone nicht".
Weitere entscheidende Informationen zu diesem Fall fehlen aktuell. So ist es laut Meldung von Apple Insider beispielsweise unklar, ob es sich bei dieser „Spezial-Software" beispielsweise um Diagnose-Tools handelt, die im Fehlerfall Informationen sammeln sollen – oder ob es US-Geheimdienste geschafft haben, die Software oder das Betriebssystem zu kompromittieren.
Dass die Geheimdienste ein starkes Interesse daran haben, Zugriff auf iPhones zu erlangen, ist wiederum kein Geheimnis. Aus bereits veröffentlichten Snowden-Dokumenten geht beispielsweise hervor, dass der britische Geheimdienst GCHQ im Jahr 2010 in der Lage war, auf Daten eines iPhones zuzugreifen, das mit einem preparierten Computer synchronisiert wird. Die Technik, die Apple damals eingesetzt hat, ist aber nicht mehr aktuell. Auch der US-Geheimdienst NSA war scheinbar in der Lage, auf iPhones zuzugreifen, brauchte dafür aber Zugriff auf das Gerät. Dann wurde das Smartphone infiziert und war so über die Ferne „abzapfbar".
Apple bestritt bereits vor über einem Jahr, mit der NSA unter einer Decke zu stecken. „Wir haben der NSA nicht geholfen", hieß es damals. Stattdessen versuche man alles, um seine „Nutzer zu schützen – unabhängig davon, wer hinter den Angriffen stecke".
Sollte sich herausstellen, dass Geheimdienste Zugriff auf iPhones haben, wäre das eine Bombe. Egal, ob Apple daran beteiligt ist oder nicht – für mich wäre dann jedes Produkt mit dem Apfel gestorben.
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