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Apple A7 64-Bit-Chip des iPhone 5S soll Patent der Universität Wisconsin verletzen
// Mobilegeeks.de
Apple soll mit seinem neuen ARM-Chip Apple A7 gegen ein Patent verstoßen und wird deshalb von einer angesehenen amerikanischen Universität vor Gericht gezerrt. Es handelt sich also nicht um irgendeinen Patent-Troll, sondern eine rennomierte Forschungseinrichtung, die den Mannen aus Cupertino da Ideenklau vorwirft.
Konkret geht es um ein Patent, das einen Ansatz beschreibt, mit dem die Effektivität eines Prozessors gesteigert werden kann, indem zuvor ausgeführte Instruktionen zur Vorhersage anstehender Aufgaben genutzt werden. Die Technologie nutzt sozusagen Erfahrungen aus früheren Berechnungen (inklusive falscher Vorhersagen), um Instruktionen schneller und teilweise schon vorab ausführen zu können. Dazu wird im Speicher eine dynamische Tabelle angelegt, um die Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Anfragen an den Prozessor nachvollziehen zu können.
Das Patent, um welches es bei der Klage geht, gehört der Wisconsin Alumni Research Foundation (WARF) und der Universität Wisconsin. Die WARF ist für die Verwaltung von Patenten auf Technologien verantwortlich, die an der Universität Wisconsin entwickelt wurden und versucht deshalb nun, gegen Apple vorzugehen. Der Vorwurf lautet, dass Apple die an der Uni entwickelte Technik in seinem Apple A7 SoC nutzt, um dessen Leistung zu steigern und dabei wissentlich und mit voller Absicht gegen die Patentrechte der Forscher verstößt. Ziel der Klage ist natürlich, die Patentverletzung durch Apple zu stoppen und außerdem Schadenersatzzahlungen zu erstreiten.
Apple setzt den A7 im iPhone 5S, dem iPad Air und dem iPad Mini ein.
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