Freitag, 4. Oktober 2013

Snowden-Effekt sorgt für Boom bei sicheren Smartphones

Snowden-Effekt sorgt für Boom bei sicheren Smartphones
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Secusmart ist ein deutsches Unternehmen, das eine Sicherheitslösung für das BlackBerry Z10 anbietet, die es ermöglicht, über abhörsichere Kanäle zu kommunizieren. Unternehmenschef Hans-Christoph Quelle hat gegenüber der dpa nun verlauten lassen, dass wenige Tage nach dem Verkaufsstart bereits Bestellungen für 1.200 Geräte aus 23 Behörden eingegangen sind. Das berichten unsere Kollegen von heise online. Auch im Ausland steigt das Interesse an den verschlüsselten Smartphones – und auch aus der Wirtschaft gehen immer mehr Bestellungen ein, heißt es.

Dass es BlackBerry dabei nicht gut geht, ist zwar laut Quelle nicht unbedingt hilfreich. Da Secusmart allerdings stark auf Politik und den Business-Bereich abzielt, mache man sich keine Sorgen – dieser Bereich soll von BlackBerry aller Voraussicht nach fortgeführt werden. Der Secusmart-Chef vermutet zudem, dass der Snowden-Effekt generell positive Auswirkungen auf die deutsche Krypto-Industrie haben wird und zudem auch ein stärkeres Interesse an der Sprachverschlüsselung bewirken werde.

Bereits im März hat die Bundesregierung einen Rahmenvertrag über Lieferung, Installation und Betrieb eines Systems für die sichere mobile Kommunikation geschlossen, der Ministerien und Bundesbehörden mit rund 10.000 sicheren Smartphones ausstatten soll. Dabei haben die Behörden die Wahl zwischen den sicheren BlackBerrys von Secusmart, dem sogenannten Merkel-Phone SiMKo3 der Deutschen Telekom oder dem Kryptophone von Giesecke & Devrient – letztere basieren beide auf dem Samsung Galaxy S3. Ob die Geräte aus diesem Rahmenvertrag allerdings bereits Teil der Secusmart-Verkaufszahlen sind, ist leider nicht bekannt. Kompletter Beitrag

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