ADAC Spritpreise: Preisvergleich, Staumelder und Routenplanung im Retro-Look
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Der Allgemeine Deutsche Automobilclub, kurz ADAC, macht sich die Daten der frisch geschaffenen Markttransparenzstelle zu Nutze, um Smartphone- und Automobilbesitzern das Leben zu erleichtern: Die App ADAC Spritpreise bietet aktuelle Preise von über 13.000 deutschen Tankstellen sowie weitere nützliche Features, unter anderem die Routenplanung.
Wer regelmäßig motorisiert unterwegs ist, wird wissen, wie stark die Preisdifferenz zwischen verschiedenen Tankstellen sein kann: Während Rasthöfe an der Autobahn oft horrende Summen für Benzin und Diesel verlangen, kann ein Trip ins Hinterland ein kleines Vermögen sparen. Bislang musste man sich dafür auf die eigene Erfahrung oder Crowdsourcing-Communitys verlassen, die in Datenbanken von Nutzern übermittelte Preise hinterlegen, und so nur bedingt zuverlässig waren.
Die neu eingerichtete Markttransparenzstelle für Kraftstoffe aber schafft nun Abhilfe, erhält sie doch über das Bundeskartellamt nahezu in Echtzeit Daten von über 13.000 deutschen Tankstellen, die sie wiederum mehreren unabhängigen Portalen zur Verfügung stellt.
Dieser Daten bedient sich der ADAC mit seiner Spritpreise-App, die seit gestern im Play Store verfügbar ist. Mit ihr können Nutzer abhängig von ihrer Position oder durch Eingabe einer Adresse die nächstgelegenen Tankstellen suchen, deren Preise abgleichen und sich bei Bedarf die Route dort hin berechnen lassen – eine geleitete Navigation wird allerdings nicht unterstützt. Verfügbare Kraftstoffe umfassen Diesel, Super Benzin sowie E10, wer sein Gefährt mit exotischeren Stoffen wie Erd- oder Autogas antreibt, wird nicht fündig. Dank des integrierten Satellitenbildmaterials kann man sich weiterhin vorab ein Bild von der Tankstelle und ihrer Umgebung machen.
Neben dieser Hauptfunktion des Preisvergleichs bietet die App noch weitere kleine Features: Mit aktiviertem GPS lässt sich die Fahrgeschwindigkeit ermitteln und automatisch an den ADAC senden, damit dieser zeitnah auf Staus aufmerksam wird, Routen lassen sich auch ohne Tankstelle als Ziel berechnen und hinterlegte Nummern der Pannenhilfe ersparen im Notfall die hektische Suche.
So nützlich die Funktionalität dieser App ist, so hässlich ist ihre Präsentation: Wer schon länger Android nutzt, wird sich unsanft an die Design-Sünden vor Android 2.3 Gingerbread erinnert fühlen, später hinzugekommene Nutzer dürfte die Gestaltung schlicht abschrecken. Zwar ist verständlich, dass der ADAC mit seiner Anwendung ein möglichst großes Publikum ansprechen möchte – auch abseits der technikaffinen Smartphone-Enthusiasten mit Android 4.1+ – doch gibt es auch für solche Fälle Kompatibilitätsbibliotheken, um zumindest etwas Holo-Eleganz versprühen zu können.
Wer sich vom altbackenen Äußeren nicht abschrecken lässt, findet mit den ADAC Spritpreisen aber definitiv eine nützliche App vor, die auf lange Zeit nicht nur ein paar Euro sparen kann. Falls man mit dem Design der ADAC-App absolut nicht glücklich ist, kann man sich auch mit den kostenlosen Anwendungen von clever-tanken.de oder mehr-tanken.de behelfen – diese bedienen sich ebenso der Daten der Markttransparenzstelle.
ADAC Spritpreise
Preis: Kostenlos
clever-tanken.de
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mehr-tanken
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[via MobiFlip]
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